Der Minikindergarten im fambinis

 

 

Pädagogisches Konzept 

 

Angebote/Aktivitäten

Unser Angebot im Minikindergarten richtet sich an Kinder im Alter von ca. 22 Monaten bis zum Eintritt in den Kindergarten. Die Kinder sind 2x pro Woche für jeweils maximal 3,5 Stunden bei uns. Unser Konzept umfasst dabei ein großes Angebot an individuellem, aber gelenkten Freispiel drinnen und draußen um regelmäßige, den Vormittag gliedernde Fixpunkte herum. Weiterhin gibt es Gruppenaktivitäten wie Kreis-, Musik- und Bewegungsspiele, Basteln, Vorlesen und Geschichtenerzählen und -hören, Naturerforschung und vieles mehr. Da unsere Betreuungsgruppen so ideal klein sind, können die Betreuerinnen auf die Lebenssituationen der Kinder, auf ihren Entwicklungsstand und ihre Neigungen und Fähigkeiten individuell eingehen. Die Kinder können sich im Rahmen des vom zeitlichen Ablauf her klar strukturierten Vormittags völlig frei entfalten, dabei im kleinen Kreis erste Gruppenerfahrungen machen und so über den häuslichen Lebensbereich hinausreichende Erfahrungen machen. Dabei wünschen wir uns eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern, hoffen auf Wünsche und Anregungen.

 

Eingewöhnung

Einer der größten Entwicklungsschritte der Kinder ist es gerade zu Beginn, sich in einem neuen und dennoch gesicherten Umfeld, mit festen Rahmenbedingungen (regelmäßiges Kommen, gleichbleibende Betreuer, Zeit zum Eingewöhnen) von den bisherigen Hauptbezugspersonen zu trennen und selbständig den Vormittag zu meistern.

In Einrichtungen, zu denen die Kinder täglich gehen, vollzieht sich dieser Schritt meist schneller, da die Neuerung täglich erlebt wird. Bei uns sind die Kinder 2x pro Woche. Das benötigt viel Einfühlungsvermögen und viel Geduld für alle Beteiligten. Alle setzen ihr ganzen Können ein und freuen sich, wenn das Kind diesen Entwicklungsschritt und Reifeprozess gut gemeistert hat und als positive Erinnerung abspeichert, um dann eine schöne Zeit im Minikindergarten zu verbringen. Eine Erfahrung übrigens, auf die die Kinder bei allen späteren Wechseln (in den Kindergarten, in die Schule,…) unterbewusst zurückgreifen.

 

Die erste Zeit danach

Nach der Eingewöhnungszeit ist es sehr wichtig, dass das Kind noch weitere 4 Wochen dauerhaft anwesend ist, von Seiten der Eltern also nicht gleich wieder ein Urlaub oder sonstige längere Abwesenheit geplant werden. Ein kontinuierliches Kommen ist gerade am Anfang elementar wichtig für das Wohlbefinden und die Stabilität des Kindes.

 

 

Mindestverweildauer 

Wir wollen nicht nur „die Eingewöhnung üben“, sondern dem Kind genügend Zeit geben, noch mehr für sich mitzunehmen. Das gelingt am besten, wenn es nicht bereits nach wenigen Monaten wieder herausgenommen wird und die nächste Einrichtung erkunden muss, denn das bedeutet durchaus Stress für Ihr Kind und viel Unruhe für die bestehende Gruppe durch ständige Wechsel. Aus diesem Grund gibt es eine vertragliche Mindestverweildauer von 9 Monaten im Minikindergarten.